Software und Apps in Kindergarten, Kita, Krippe und Hort Für Kinder, Eltern und Fachkräfte

Computer, Tablets und Smartphones mit entsprechender Software und Apps können in Kindertageseinrichtungen im Rahmen der Dokumentation und Beobachtung kindlicher Entwicklung, zur Gestaltung des pädagogischen Alltags und der Zusammenarbeit mit Eltern sowie zur Verwaltung und Organisation der Kita zum Einsatz kommen. Dies erfordert eine bewusste und verantwortungsvolle Umsetzung.

Erzieherin zeigt Kind etwas auf Tablet
© DGLimages / GettyImages

Warum Software und Apps im Kindergarten nutzen, wenn es auch anders geht? Das ist natürlich richtig, jedoch lohnt ein Blick darauf, was uns Tools als praxistaugliche Ergänzungen des Kita-Alltags von Kindern, Eltern und Fachkräften zu bieten haben. Die Angebote sind vielfältig, ein Vergleich lohnt.

Voraussetzungen für den Einsatz von Software und Apps in der Kita

Dass Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen vor der Nutzung von Software und Apps genau hinsehen müssen ist klar, denn – und das wissen wir nicht zuletzt seit der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung – digitale und analoge Daten müssen geschützt werden und die Beteiligten mit der Verarbeitung einverstanden sein.

Dazu kommen weitere Voraussetzungen, beispielsweise die Gewährleistung des Zugangs zu digitalen und analogen Daten, jedenfalls für diejenigen, für die die jeweiligen Informationen wichtig sind. Auch ist der Entwicklungsstand der Kinder zu berücksichtigen, also inwieweit diese in der Lage sind, Spielmaterialien oder Apps zu nutzen.

Fachkräften fällt die Übernahme der Verantwortung dafür zu und umso leichter, je mehr zuverlässige Informationen über die digitalen und analogen Tools zur Verfügung stehen. Denn das Ziel ist klar: Über deren Einsatz sollen Kinder, Eltern und Fachkräfte bedürfnisorientiert den Alltag gemeinsam gestalten können und damit vielfältige Lernprozesse für alle Beteiligten möglich machen.

Software und Apps zur Arbeitsorganisation für Erzieher und Erzieherinnen

Neben spezieller Software zur Organisation von Verwaltungsprozessen (Personaleinsatz, An- und Abmeldung von Kindern, Jahrespläne, Regelungen zur Krankheitsvertretung etc.) kann „Standard-Software“ zur Textverarbeitung wie Word und Pages oder zur Präsentation wie Power-Point und Keynote von Fachkräften vielfältig eingesetzt werden.

Beispiele für den Einsatz:

  • Die Aktualisierung der Konzeption kann dokumentiert werden.
  • Informationen aus Fortbildungen können digital dem gesamten Team zur Verfügung gestellt werden:
    • fotografische Dokumentation von Plakaten
    • Artikel
    • Gruppenergebnisse etc. können dem gesamten Team digital zur Verfügung gestellt werden.
  • Informationen für alltägliche Übergaben können digital dokumentiert werden.
  • Wichtige Beobachtungen zu Kindern können digital festgehalten werden.

Ergänzend gibt es Tools die die Kommunikation und Zusammenarbeit im Team erweitern können. Alle Berechtigten können von überall aus darauf zugreifen, Teamsitzungen sind schnell vorbereitet, protokolliert und abgelegt. Kolleginnen und Kollegen in Elternzeit können sich bei Bedarf auch von daheim aus zu aktuellen Themen informieren oder per Stream an Teamsitzungen und -entscheidungen partizipieren. Software und Apps müssen grundsätzlich zu den Bedürfnissen des Teams passen.

Software und Apps zur Gestaltung des pädagogischen Alltags

Moderne und abwechslungsreiche Kurse sind digital z.B. über die QiK Onlineakademie für einzelne Fachkräfte und Teams online, zeit- und ortsunabhängig nutzbar.

Fachzeitschriften wie kindergarten heute oder die Entdeckerkiste stehen digitalisiert als App zur Verfügung. Sie enthalten einfach zugänglich über Suchfunktionen aktuelle Fachinformationen zur Sicherung und Entwicklung pädagogischer Qualität sowie sofort einsetzbare Ideen und Aktivitäten aus der Praxis für die Praxis. Auch gibt es Tools mit vielfältigen Spielideen und praktischen Hinweisen, beispielsweise zum täglichen Morgenkreis.

Kontinuierliche Bildungsdokumentation für Kinder, Eltern und Fachkräfte mit KITALINO

Eltern interessieren sich, wie es ihrem Kind geht und wollen einen Einblick in den Kita-Alltag.

Auf der Basis kontinuierlicher Beobachtung finden Entwicklungsgespräche statt, Eltern werden so von Anfang an in den pädagogischen Prozess der Planung und Umsetzung einbezogen. Die digitale Beobachtung und Dokumentation kindlicher Entwicklungsprozesse wird durch KITALINO erleichtert. Sie enthält digitalisierte Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren sowie ein digitales Portfolio. KITALINO ermöglicht es Portfolio-Einträge sowie Fotos oder Audio- und Videoaufzeichnungen mit den Eltern zu teilen und Eltern so an der Entwicklung und dem Kita-Alltag ihres Kindes partizipieren zu lassen.

Apps zur Kita-Elternkommunikation

Dies schafft neue Anknüpfungspunkte für den gemeinsamen Austausch, der selbstverständlich persönlich vor Ort, jedoch auch digital erweitert sein kann.

Einige Apps wie ermöglichen sicheren individuellen Austausch von Nachrichten zwischen Eltern und Fachkräften. Ein digitales schwarzes Brett mit aktuellen Informationen wie Speiseplan oder zu anstehenden Ereignissen kann den Informationsfluss ebenfalls erleichtern. Hier können Eltern auch aktiv einbezogen werden.

Wichtig: Eltern dürfen wegen mangelnder medialer Ausstattung nicht von der Beteiligung ausgeschlossen werden, ein Zugang kann beispielsweise über ein Eltern-Info-Tablet gewährleistet werden.

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